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Was ist eigentlich: Cocktailbitters? 

Diese Fragen stellen sich viele, die das erste Mal auf die dunkle, bitterschmeckende Flüssigkeit treffen. In Cocktails stellen Bitters als Zutat, meist nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkreation dar und doch können sie einen Drink entscheidend verändern. Zum Einen verändern sie, durch ihre tiefdunkle Farbe, die Farbgebung des gesamten Drinks. Zum Anderen schaffen es bereits wenige Tropfen der Kräutertinktur, die Aromenstruktur zu beeinflussen und einzelne Komponenten hervorzuheben.

Ein Indiz dafür, warum bereits einige Tropfen reichen, um den Geschmack eines Drinks zu verändern, lässt sich bereits in der Bezeichnung "Kräutertinktur" entdecken. Um genau zu sein, handelt es sich bei Cocktailbitters um eine Tinctura composita. Diese wird, im Gegensatz zu einer Tinctura simplex, aus mehreren Bestandteilen hergestellt. Im Allgemeinen beschreiben Tinkturen, ein mittels Mazeration oder Perkolation hergestelltes Extrakt, mit tierischen oder pflanzlichen Grundstoffen. 

Wo und wann die ersten Tinkturen entstanden sind, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Möglich ist es, dass bereits die frühen Alchemisten Tinkturen herstellten, da sie sich mit der Lösung von pflanzlichen und tierischen Stoffen in Alkohol beschäftigten.  

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Für die Geschichte der Cocktailbitters ist die Entwicklung des "Amargo Aromatico" von Johann G. B. Siegert 1820, heute noch bekannt als Angostura Bitter, eine wichtige Station. Der deutsche Arzt entwickelte seine Medizin gegen Tropenkrankheiten, während der Dienste für Simón Bolívar, einem Freiheitskämpfer in Südamerika. 
Wie andere, zur Heilung entwickelten Alkoholika, fand auch dieses Bitters bald eine weitere Verwendung. In der Küche wurden die Kräutertinktur zum Würzen von Speisen verwendet. Durch die steigende Beliebtheit des Würzmittels bei den Seefahrern, verbreiteten sich die Bitters schnell über die Weltmeere. So gelangte die Kräutertinktur, im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts, in die Hände von Bartendern und die Gläser der Gäste. 
Aus der einstigen bitteren Medizin, wurde ein unverzichtbarer Bestandteil in Cocktails. Ein Siegeszug, der nicht mehr aufzuhalten war! Bereits damals begannen viele auf diesen Zug aufzuspringen und entwickelten eigene Cocktailbitters für die Bedürfnisse der Cocktailkünstler. 

 

Wie bereits zuvor erwähnt, werden Cocktailbitters, wie klassische Tinkturen, mittels Mazeration oder Perkolation hergestellt. Bei beiden Verfahren geht es darum, Aromen und ätherische Öle in den Grundstoffen zu lösen und in einem Extrakt zu komprimieren. 
Der Fantasie werden hier kaum Grenzen gesetzt und so ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen die unterschiedlichsten Cocktailbitters auf dem Markt zu finden sind. 
Ob Zitrusfrüchte, Wurzeln oder Kräuter, ein Bitters kann individuell komponiert werden und die verschiedensten Bedürfnisse befriedigen. 

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Aufgrund der Zusammensetzung lassen sich Cocktailbitters in Kategorien zuordnen: 

 

Aromatic Bitters:
In dieser Kategorie sind die klassischen Bitters vertreten, wie sie auch im 19. Jahrhundert verwendet wurden. Aromatic Bitters sind meist sehr bitter und schmecken leicht medizinisch. Als Grundzutaten werden meist Kräuter und Wurzeln gewählt.  

 

Orangen und Zitrus Bitters:
Hier stehen Zitrusnoten und Bestandteile von Früchten, wie Orangen, Zitronen oder Limetten, im Vordergrund. Die fruchtig spritzige Note harmoniert hervorragend mit dem bitteren Grundgeschmack der Tinktur und verleiht dem Drink die nötige Spritzigkeit.

 

Schokoladen Bitters:
Wie bereits der Name vorwegnimmt, handelt es sich hier, um Tinkturen mit dem Fokus auf herbe Schokoladennoten, die selbst, eine typische bittere Note mit einbringen können. Eine perfekte Ergänzung zu rauchigen und fassgelagerten Spirituosen.

 

Frucht und Gemüse Bitters:
Neben Zitrusfrüchten können natürlich auch sämtliche anderen Obst- oder Gemüsesorten als Hauptbestandteil eines Bitters gewählt werden. Je nach Region und Jahreszeit, lassen sich einzigartige Extrakte kreieren, die den regionalen Spirituosen als perfekter Begleiter dienen. 

 

Würzige und scharfe Bitters:
Nicht zu vergessen, sind natürlich jene Bitter, die sich voll und ganz auf die aromatischen Komponenten der Kräuter und Wurzeln verlassen. Ob ein mediterran angehauchter Bitters mit Rosmarin, oder ein scharfer Bitters mit  Auszügen von Chilipflanzen, der Experimentierfreude stehen alle Türen offen. 

   

Es lohnt sich eine Auswahl an Cocktailbitters, mit dem Fokus auf verschiedenste Aromen, auszuprobieren und zu kombinieren, um den perfekten Bitters für den eigenen Drink zu finden. 
In der richtigen Aromenkombination, kann ein Bitters den Drink auf die nächste Stufe erheben und neue Geschmackswelten eröffnen!

Um die unterschiedlichen Aromen der Bitters in einer Verkostung vergleichen zu können, empfehlen wir einen "Pink Gin". Hier wird mit einem leichten Gin gearbeitete, wie beispielsweise dem Geranium Gin, um dem Bitters zu erlauben sein eigenes Aroma voll zu entfalten.  Eis in ein Rotweinglas geben und Gin hinzufügen. Bereits 2-3 Tropfen Bitters genügen, um die wundervollen Noten wahrzunehmen, was durch den Effekt des Rotweinglases noch verstärkt wird. 

 

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