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Was ist eigentlich: Aquavit

Aquavit kann in den skandinavischen Ländern auf eine lange Tradition zurückblicken und ist dort ein Nationalgetränk. Was für die Schotten ihr Whisky ist, ist für Dänen, Norweger, Finnen und Schweden ihr Aquavit!

Der Name Aquavit leitet sich aus dem lateinischen Aqua Vitae (lat.: Wasser des Lebens) ab. Erstmals wird Aquavit im Jahre 1531 schriftlich erwähnt, als ein Dänischer Adliger dem Erzbischof von Norwegen ein Paket sendet, mit der Nachricht es handle sich bei dem Inhalt, um eine Flüssigkeit mit den Namen Aqua Vite.

Wie bei sehr vielen historischen Spirituosen, wurde auch Aquavit zuerst als Heilmittel bei inneren und äußeren Leiden angewendet. Bis heute wird ihm eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. 

Erste Belege der Schnapsproduktion in Dänemark, reichen bis in das 15. Jahrhundert zurück, weshalb angenommen wird, dass Apotheker die oft ungenießbaren Destillate mit Kräutern versetzten und so unter anderem Aquavit entwickelten. 

Bis heute ist die Grundlage des Aquavit Neutralalkohol, aus Getreide, Kartoffeln oder Wein, mit rund 96% Alkoholanteil. In Dänemark und Schweden wird vermehrt auf Getreidealkohol gesetzt, in Norwegen hingegen, nicht zuletzt aufgrund der geografischen Lage, auf ein Kartoffeldestillat. Diesem Neutralalkohol werden dann Kräuter und Gewürze beigesetzt, wobei die Hauptaromen nach der Definition von Aquavit, Kümmel oder Dill sein müssen. 
Im Produktionsprozess werden häufig zusätzlich Orangen- oder Zitrusschalen verwendet, um ein erfrischendes Endprodukt zu erhalten.
Nach der Mazeration wird der Alkohol erneut destilliert, um anschließend in Holzfässern oder Stahltanks zu lagern. Wie lange das Destillat gelagert wird, und worin, ist von Aquavit zu Aquavit verschieden. Werden Stahltanks verwendet, erhält man ein klares Endprodukt, auch Taffel Aquavit genannt.
Eine beliebte Alternative sind alte Sherry Fässer, was dem Aquavit eine gelbe oder gar bräunliche Färbung verleiht. 
Vor der Abfüllung in Falschen wird das Destillat mit Wasser auf Trinkstärke reduziert, wobei Aquavit mindestens 37,5 Vol.% haben sollte.
Abhängig von der Zusammensetzung der verwendeten Zutaten zeichnet sich Aquavit durch frische Dillnoten oder die eher herberen, bitteren Aromen des Kreuzkümmels aus. In Kombination mit den Schalen der Zitrusfrüchte entfaltet sich ein spritzig frischer Geschmack. 

Außer dem geschützten Begriff "dänischen Aquavit" und die geschützte geografische Bezeichnung "schwedischen Aquavit", ist der Name "Aquavit" selbst nicht geschützt, weshalb Konsumenten bei der Auswahl darauf achten sollten, kein Destillat zu erwerben, das lediglich mit Kümmel oder Dill Aromen versetzt wurde. Hier lohnt es sich, in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren. 

 

Aqauvit-Blog

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