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Hinter den Kulissen von Sirene Bitter - Ein Interview mit Elisa Carta

Wir haben mit Elisa Carta gesprochen, der Frau hinter dem Sirene Bitter. Wir erfahren wie es zu der Entwicklung des Sirene Bitter kam, was Elisa mit der Region des Gardasees und der Natur verbindet und warum sich diese Region im dem Sirene Bitter so deutlich wiederspiegelt.

Elisa, vielen Dank, dass du dir für uns Zeit genommen hast, um deinen Bitter und die Idee dahinter vorzustellen.
Wie bist du auf die Idee gekommen einen artisanalen Bitter herzustellen und warum gerade einen Bitter und keine andere Spirituose?

Für mich war die Produktion eines artisanal hergestellten Bitters die logische Konsequenz aus meinem Werdegang, meiner Geschichte und dem Erbe meiner Familie. Meine Geschichte, und die meiner Familie, sind geprägt durch eine tiefe Verbundenheit und Liebe zur Natur und im Speziellen zur Region rund um den Gardasee.

Aufgewachsen bin ich auf dem Land, weshalb mich seit meiner frühen Kindheit eine sehr starke Verbindung zur Natur prägt. Diese tief verwurzelte Liebe zur Natur, hat mich später dazu bewogen, die verschiedenen Kräuter, Wurzeln und Blüten zu studieren und mich als Sommelier der Sensorik ausbilden zu lassen, um die verschiedenen Aromenstrukturen in der Natur besser verstehen zu können.
Sirene Bitter ist ein von Hand hergestellter Bitter, der mit nicht weniger als 23 einzelnen Kräutern hergestellt wird. Die spezielle Methode der Extraktion hat es mir ermöglicht, jedes einzelne Aroma aus den Botanicals heraus zuziehen. Man könnte sagen, dass Sirene Bitter in gewisser Weise ein Blend aus den unterschiedlichsten Auszügen der Botanicals ist, was diesen Bitter von anderen Produkten unterscheidet.
Es verwundert auch nicht, dass bei der Kombination verschiedener Kräuter und Gewürze nach meinem eigenen Geschmack ein Bitter entstanden ist, denn wer mich kennt, weiß dass Bitter mein absoluter Lieblingsgeschmack ist. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich wahrscheinlich auch kein Bitter entwickelt.
Die Philosophie hinter dem Sirene Bitter ist, dass jedes Botanical Platz haben sollte, um seine eigene Geschichte erzählen zu können. Jede einzelne Zutat soll so pur und unverfälscht wie möglich präsentiert werden. Das bedeutet selbstverständlich auch, dass keine künstliche Färbung, keine chemischen Zusätze jeglicher Art und so wenig zugesetzter Zucker wie möglich in meinem Bitter enthalten sind.
Ich wollte etwas Einzigartiges kreieren und mich nicht an den Verkaufszahlen orientieren. Vielmehr ging es mir darum, meine persönliche Interpretation des natürlichen Aromenportfolios des Gardasees darzustellen und unverfälscht weiter zu geben.

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Was hat dich zuversichtlich gestimmt, dass du es schaffen wirst, deinen eigenen Bitter auf den Markt zu bringen? Hattest du bereits ein Rezept nach dem du arbeiten konntest? Hattest du oder deine Familie bereits Erfahrung in der Produktion von Spirituosen?

Ich habe mich schon immer sehr für die verschiedensten Botanicals und Aromen interessiert. Meine Kindheit verbrachte ich auf dem Land im Norden Italiens. Da habe ich schon früh gelernt wie, man Kräuter erkennt, sammelt und weiterverarbeitet. Meine Großmutter war meine Lehrerin und hat mich immer wieder zum Sammeln von Blüten, Kräutern und Wurzeln mitgenommen. Aus diesen natürlichen Zutaten kochte sie verschiedenste Tinkturen und Infusionen, was mich schon als Kind sehr fasziniert hat. Als ich begann an meinen eigenen Rezepten zu arbeiten, waren die Rezepte meiner Großmutter immer der Ausgangspunkt und die Grundlage meiner Experimente. Ich habe diese Rezepte dann immer weiter entwickelt und für mich selbst interpretiert.

Für meine Experimente mit den unterschiedlichsten Aromen arbeite ich nicht nur mit den Botanicals der Region Garda, sondern greife auch gerne auf die verschiedensten Kräuter aus aller Welt zurück.

Wie hast du dich für ein Rezept entschieden?
Warum hast du dich für genau die Botanicals entschieden, die Sirene Bitter so einzigartig machen?

Das finale Rezept für das Sirene Bitter ist das Ergebnis aus hunderten Infusionen, an denen ich über zwei Jahre gearbeitet habe. Ich habe mich intensiv mit der Region Garda beschäftigt und Dank des ersten italienischen Botanikers Calzolari (1555 n.Chr.), habe ich gelernt, dass die Region um den Berg Baldo schon immer als der Garten Europas gesehen wurde. Die Kräuter dieser Region werden "bandensis" genannt und ich begann mit diesen zu experimentieren. Für meinen Sirene Bitter entschloss ich mich letztendlich einige Kräuter aus der Region rund um den Gardasee zu verwenden und andere aus den verschiedensten Ländern der Erde.
Für die Verwendung von Botanicals aus anderen Ländern habe ich mich entschieden, da die beste Qualität der unterschiedlichen Gewürze und Kräuter in ihren Ursprungsländern zu finden sind. Beispielsweise kommen der aromatischste Rhabarber aus Asien und das beste Chinin aus Südamerika.

Wie reflektiert Sirene Bitter die Region des Gardasees und warum war dieser regionale Bezug wichtig für dich?

Die Botanicals des Sirene Bitter, welche die Garda Region wiederspiegeln, sind Olivenblätter, Zitronenblätter, Akazienblüten und Lindenblüten. Diese Botanicals erinnern an den Duft der Gärten rund um den Gardasee im Sommer. Nicht zu vergessen ist der natürliche Goldton des Bitters, der an die wundervollen und inspirierenden Sonnenuntergänge im Sommer erinnert.

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Wie kam es zu dem Namen Sirene Bitter, welche Geschichte steckt hinter diesem Namen?

Sirene ist der Name der wohl schönsten Bucht des Gardasees.
Es wird sich erzählt, dass in einer heißen Sommernacht einige Fischer in dieser kleinen Bucht Zuflucht vor den gefährlichen Wellen auf dem Gardasee suchten. Plötzlich tauchten wunderschöne Meerjungfrauen vor den Fischern auf. Die Meerjungfrauen boten den Fischern ein Getränk an, dass ihnen die Kraft geben sollte, die stürmische See zu überqueren, um noch am selben Abend zu ihren Frauen heimkehren zu können. Seit diesem Tag, erzählt man sich, kehren die Meerjungfrauen immer wieder mit diesem magischen Trank zu dieser einen Bucht zurück, um Seeleuten in Not zu helfen. Die Fischer nennen den Trank seither Liquore delle Sirene, ihre Frauen erinnern sich gerne an ihn als l'Elisir d'Amore.

War es schwer die eigene Marke zu etablieren?
Was würdest du rückblickend als schwerste Herausforderung bezeichnen?

Die Marke am Markt zu etablieren ist keinesfalls einfach. Ich glaube fest daran, dass jeder der eine wahre Geschichte zu erzählen hat und sein Herzblut in den Aufbau einer Marke steckt, die nicht versucht einen andere zu kopieren, die Früchte seiner Arbeit ernten wird.
Die größte Herausforderung beim Aufbau einer Marke ist wohl die Kritik an sich und der Marke zu akzeptieren, daraus zu lernen und daran zu wachsen.

Du unterstützt mit Sirene viele Wettbewerbe und arbeitest sehr eng mit Bartendern zusammen. Warum spielt dies eine wichtige Rolle für dich?

Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, eine Win-win-Situation zu schaffen. Wer den Wettbewerb mit anderen scheut, hat nicht genug Vertrauen in sich und sein Projekt. Wahrscheinlich verschwenden wir zu viel Zeit mit dem Beobachten anderer, anstatt mit Ihnen zusammen zu arbeiten und voneinander zu profitieren und zu lernen. Am Ende stehen wir alle auf derselben Seite. Qualitativ hochwertige Produkte zu fördern und zu verwenden, hilft auch den Bartendern bessere Drinks zu servieren und die Gäste glücklich zu machen.

Das Design des Etikettes ist wundervoll und zieht viele Blicke auf sich. Hast du das Design selbst entworfen oder wer hat es für dich gezeichnet?

Die Stimmung und Farbgebung des Etikettes kommen selbstverständlich aus der Region des Gardasees, die geprägt ist durch die Jugendstilpaläste. Das haben wir den Künstlern aus dem letzten Jahrhundert zu verdanken. Ich habe mich lange mit der Geschichte der Region beschäftigt um dem Aussehen der Flasche nochmals einen regionalen Aspekt zu geben. Das finale Layout des Labels wurde dann aber von einem Künstler aus Rom realisiert.

Planst du noch weitere Produkte auf den Markt zu bringen?

Ja, ich plane noch weitere Spirituosen zu produzieren, die mit dem Sirene Bitter harmonieren und die Produktpalette vervollständigen. Selbstverständlich werden auch hier die natürlichen Aromenstrukturen der Botanicals im Mittelpunkt stehen.

Wir freuen uns auf die folgenden Projekte von Elisa und wünschen ihr für die Realisierung alles erdenklich Gute! Selbstverständlich halten wir euch auch gerne auf dem Laufenden, zu den neuen Projekten und Wettbewerben rund um den Sirene Bitter!

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