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Ferdinand's Gin - und was dahinter steckt

Bereits seit einiger Zeit vertreiben wir nun Ferdinand’s Gin mit respektablem Erfolg. Er gefällt uns auch sehr gut – vielleicht ist das ja auch eines der Erfolgsrezepte. Jedenfalls war es an der Zeit, die Jungs, die dahinter stehen zu besuchen. Ich fuhr also an einem herrlichen Sommertag quer durch die Pfalz in Richtung Saarland. Zugegebenermaßen hatte ich von meinem bisher einmaligen Besuch in Saarbrücken nicht mehr viel in Erinnerung. Umso mehr war ich ausgesprochen positiv über die doch sehr hübsche, kleine Stadt überrascht. Denis Reinhard ist einer von drei Personen, die ich kennenlernen sollte, die direkt mit dem Produkt zu tun haben. Er ist so der Typ, junges Multitalent mit unglaublich vielen Aktivitäten. Er steckt als treibende Kraft und Koordinator hinter dem Projekt.

Gemeinsam mit ihm fuhren wir dann zum Weingut Zilliken nach Saarburg. Der Familienbetrieb existiert bereits seit 1742 und ist VDP Gründungsmitglied. Die Weine gehören zu den besten Rieslings die in Deutschland angebaut werden. Trotz dieser enormen Tradition wirkt der Betrieb frisch, modern, top durchstrukturiert mit einer ganz klaren Vision, die durch Dorothee Zilliken und ihren Eltern verkörpert wird. Die von Zilliken bewirtschaftete Gemarkung Saarburger Rausch lässt Weinkennern den Puls hochschnellen. Im Keller gibt es zahlreiche alte Fässer und Flaschen zu bewundern, über deren außerordentliche Qualität wir uns bei einer anschließenden Probe überzeugen konnten. Nach allen Regeln der Kunst wird hier den Trauben das entlockt, was bei Önologen für Verzückung sorgt.

Auf Grund eines kleinen Missgeschicks konnten wir nicht mit dem Fahrzeug, mit dem wir zum Weingut gefahren sind, weiterfahren (Schlüssel eingeschlossen). Völlig selbstverständlich fuhr uns Herr Zilliken dann weiter zur Brennerei von Andreas Vallendar, nach Wincheringen. Idyllisch liegt der kleine Ort im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg, zwischen den Weinanbaugebieten Saar und Mosel. Andreas Vallendar trägt ja einen Namen, der bei Spirituosenliebhabern sofort Assoziationen zu Hubertus Vallendar weckt – und da liegt man auch gar nicht falsch. Andreas Vallendar ist nämlich der Großcousin von Hubertus Vallendar. Man könnte fast meinen, daß sich die Talente in der Familie weiterentwickelt haben, denn auch er ist heute ein Brennmeister der die Bezeichnung „Meister“ wirklich zurecht trägt. Der Dipl. Ing. hat maßgeblich an der Entwicklung und Konstruktion seiner Brennanlage mitgearbeitet. Was hier geboten wird ist High-Tech auf höchstem Niveau und das merkt man den Produkten in positivster Weise an.

Wie kommt es nun zu Ferdinand’s Gin? Nun, wie ich eingangs bereits erwähnte, ist Denis Reinhard ein sehr talentierter junger Mann, der es auf beneidenswerte Art und Weise verstanden hat, zwei unterschiedliche, regionale Topleute zusammen zu bringen, um etwas Neues, Außergewöhnliches auf die Beine zu stellen. So ist der besteht der Gin weitestgehend aus regional angebauten Botanicals. Darüber hinaus wurde ausgesprochen lange an der Rezeptur getüftelt. Besonderer Kniff hierbei war die Zugabe einer Zilliken Riesling Auslese, die dem Gin seine wunderbar runde, harmonische Note verleiht. Ferdinand’s Gin ist einer der ganz wenigen Gins, die man wunderbar auch als sipping Gin, pur genießen kann und das liegt ganz sicher auch daran, daß die AV Brennerei ihren Schwerpunkt auf Spirituosen legt, die direkt getrunken werden.

Wir freuen uns schon auf kommende Varianten, wie z.B. eine regionale Hommage an den in England so populären Sloe Gin – hier allerdings nicht mit Schlehen, sondern mit Quitten hergestellt. Ich denke, das Trio Reinhard-Zilliken-Vallendar wird uns in Zukunft immer wieder mit leckeren Spezialitäten überraschen.

 

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