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Trinkrituale mit Absinthe

In der letzten Woche haben wir uns mit dem Absinthe  beschäftigt und sind darauf eingegangen, wo Absinthe herkommt, wie er hergestellt wird und welche Rückschläge es in der Geschichte des Absinthes gab. 

In dieser Woche möchten wir darauf eingehen, wie Absinthe am Besten genossen werden kann und auf was bei der Zubereitung geachtet werden sollte.

Absinthe lässt sich auf die verschiedensten Arten zubereiten. Die Spirituose kann pur verkostet werden, mit oder ohne Zucker serviert werden, mit Feuer oder mit einer Absinthefontaine zubereitet werden, oder als Zutat in Cocktails zum Einsatz kommen.

 

Absinthe pur trinken:

Ursprünglich wurde Absinthe als Appetitanreger vor dem Essen, also als Aperitif, entwickelt und serviert. Diese Definition sollte jedoch nicht zu eng genommen werden, denn der Absinthe passt natürlich auch zu anderen Gelegenheiten. Prinzipiell ist vom puren Genuss von Absinthe jedoch abzuraten, da die meisten Sorten einen sehr hohen Alkoholgehalt aufweisen. Zudem entfalten sich die Aromen des Absinthes erst nach der Zugabe von Wasser.

 

Methode ohne Zucker:

Durch die Zugabe von Wasser, entfalten sich die Aromen des Absinthes und die typische Trübung setzt ein. Empfohlen wird 2 bis 4cl Absinthe, je nach Geschmack, mit eiskaltem Wasser im Verhältnis 1:1 bis 1:5 zu verdünnen.
Wichtig ist, dass das Wasser in einem dünnen Strahl und aus einer entsprechenden Höhe ins Glas gegossen wird. Hierbei darf es ruhig etwas spritzen, denn dadurch bekommt der Absinthe noch etwas Luft und kann so sein volles Aroma entfalten und eine perfekte Trübung wird gewährleistet.

 

Methode mit Zucker:

Wer möchte kann seinen Absinthe mit etwas Zucker süßen, zu beachten ist jedoch, dass nicht jeder Absinthe sich für diese Methode eignet. Mazerierte, bittere Sorten eignen sich für diese Methode eher, als ohnehin schon süßliche Sorten wie z.B. Kübler.
Auch bei dieser Methode beginnt man damit, 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas zu geben. Anschließend positioniert man einen Absinthelöffel auf dem Glas und legt ein halbes bis ganzes Stück Würfelzucker darauf. Nun lässt man so viel Wasser auf den Zucker fließen, bis dieser völlig getränkt ist und leicht porös wird. Der Zucker kann sich auch leicht auflösen. 
Nach einer kleinen Weile, wird erneut Wasser über den Zucker ins Glas gegossen. Der Zucker löst sich auf und das Glas kann bis zur gewünschten Menge, angefüllt werden. 
Ist der Zucker noch nicht zur Gänze aufgelöst, wird er mit dem Löffel im Glas verrührt.

 

Methode mit Absinthefontaine:

Das Absinthegenießen mittels einer Fontaine, ist ein besonders stilvoller Genuss. 
Die Fontaine ersetzt bei dieser Methode die Wasserkaraffe, da das Wasser über die Hähnchen der Fontaine in das Glas gegossen wird. 
Wie gewohnt, werden zunächst 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas gegeben und unter die Hähnchen der Fontaine gestellt. Die Absinthefontaine sollte mit eiskaltem Wasser und reichlich Eiswürfeln gefüllt sein.
Die Hähnchen über dem Glas werden nun soweit geöffnet, dass das Wasser langsam in das Glas tröpfeln kann. Dadurch kann der Absinthe atmen und sein volles Aroma entfalten. 
Die Absinthefontaine sorgt hier für ein tolles Ambiente und macht jede Absintheverkostung zu einem Erlebnis. Die Fontaine kann, nach der Verkostung, bis zum nächsten Tag stehen bleiben und das Eis völlig geschmolzen ist. Das Glas der Fontaine ist meist sehr empfindlich und kann bei zu hohen Temperaturschwankungen leicht zerplatzen.

 

Methode mit Feuer:

Diese, eher fragwürdige Methode, wurde entwickelt, als tschechischer Absinthe in England populär wurde und ist in keiner historischen Aufzeichnung zu finden. 
Hierbei wird auf ein leeres Glas ein Absinthelöffel mit einem Zuckerwürfel gelegt, um über diesen den Absinthe ins Glas zu gießen. Als Nächstes wird, der mit Absinthe getränkte Zucker,entzündet und darf brennen bis der Zucker karamelisiert. Den Zucker dann mit Wasser ablöschen und die Reste mit dem Löffel im Glas verrühren.

An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei um ein Ritual handelt, welches eher als Showeffekt einzustufen ist und kein authentisches Ritual aus dem 19. Jahrhundert darstellt. 
Die, bei dieser Methode auftretenden Temperaturunterschiede, können dazu führen, dass die Gläser zerreißen, weshalb davon abzuraten ist.

 

Cocktails:

Mit Absinthe können eine Reihe von tollen Cocktails zubereitet werden, da bei dieser Spirituose jedoch der Anis sehr dominant ist, sollte zuerst das richtige Verhältnis herausgefunden werden.
Ein einfach zubereiteter Cocktail, den Hemingway sehr schätzte, ist beispielsweise der "Death in the Afternoon". Hierbei wird Absinthe statt mit Wasser mit Champagner verdünnt. Eine tolle Idee für die Champagnerreste der Weihnachts- oder Neujahrsfeier :-).

Mit diesem Überblick steht der nächsten Absintheverkostung nichts mehr im Wege.
Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

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